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Aktuelles im Notariat

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Beides stellt eine Vorsorge für den Fall dar, dass man selbst nicht mehr handlungs- und entscheidungsfähig ist.

Mit einer Vorsorgevollmacht wird eine Person zum Vorsorgebevollmächtigten eingesetzt, wobei diese Vollmacht erst dann wirksam werden soll, wenn der Vollmachtgeber seine Geschäftsfähigkeit oder seine Einsichts- und Urteilsfähigkeit oder seine Äußerungsfähigkeit verliert. Im Rahmen dieser Vorsorgevollmacht können dem Bevollmächtigten bestimmte oder allgemeine Aufgaben übertragen werden. Soll die Vorsorgevollmacht auch die Einwilligung in schwerwiegende medizinische Behandlungen, Entscheidungen über die dauerhafte Änderung des Wohnortes oder die Besorgung von Angelegenheiten, die nicht zum ordentlichen Wirtschaftsbetrieb gehören, aufgenommen werden, so ist die Mitwirkung eines Notars oder eines Rechtsanwalts erforderlich. Vorsorgevollmachten können eigenhändig, fremdhändig oder mittels Notariatsaktes errichtet werden.

Bei der Patientenverfügung handelt es sich um eine Erklärung, in der man bestimmte medizinische Maßnahmen ablehnt. Diese soll zu einem Zeitpunkt wirksam werden, in dem der Patient nicht mehr einsichts-, urteils- und geschäftsfähig ist.
Hierbei wird zwischen einer verbindlichen, also einer solchen, die ein Abgehen vom Willen des Patienten nicht erlaubt, und einer beachtlichen Patientenverfügung unterschieden.
Letztere stellt einen Leitfaden für den behandelnden Arzt dar, doch hat er sich grundsätzlich auch an den Inhalt zu halten. Eine Patientenverfügung bedarf einer umfassenden ärztlichen und im Anschluss daran einer umfassenden rechtlichen Aufklärung.

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, stehe ich sowie Notarin Dr. Helga KAISER und Notarsubstitutin Mag. Hannelore ZEIRINGER gerne zur Verfügung und vereinbaren Sie einen Beratungstermin unter 03862/51430.

www.notariat-bruck.at

Neue Formvorschriften für Testamente

Ab 1.1.2017 wird das Erbrecht neu geregelt. Auch für das Errichten eines Testaments gibt es neue Vorschriften. Neue Formvorschriften für Testamente erhöhen die Fälschungssicherheit. Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!

Was Sie beim Kauf eines Grundstückes beachten müssen

Der Notar erstellt anlässlich der Kaufvertragsbesprechung einen Grundbuchsauszug, aus welchem nicht nur ersichtlich ist, wer der Eigentümer des Grundstückes ist und ob dieses mit Hypotheken belastet ist, sondern auch, ob noch andere Personen Rechte an dem Grundstück haben (Vorkaufsrecht, Belastungs- und Veräußerungsverbot zugunsten Dritter).

Aufgrund seiner Unparteilichkeit formuliert der Notar für Verkäufer und Käufer den Vertragstext und beglaubigt die Unterschriften aller Vertragsparteien. Er informiert über alle Kosten, Steuern und Gebühren. Sobald Kaufpreis, Grunderwerbssteuer und Eintragungsgebühr (4,6 %) auf dem Treuhandkonto des Notars hinterlegt sind, die Grundbuchssperre veranlasst und ev. andere Bedingungen erfüllt sind, wird der Notar mit dem Kaufpreis ev. Schulden tilgen, die termingerechte Überweisung des Kaufpreises und die Eintragung des Eigentumsrechtes des Käufers und eines ev. Pfandrechtes veranlassen.

Er berät Sie auch darüber, wer im Falle Ihres Todes das Grundstück erben wird. Der Rat eines unparteilichen sachkundigen und kompetenten juristischen Beraters ist daher beim Kauf eines Grundstückes eine Investition, die sich lohnt. Mit Sicherheit!

Notariat Dr. Helga Kaiser & Mag. Wolfgang Stütz

Hoher Markt 3
8600 Bruck an der Mur

Telefon +43 3862 51430
Fax +43 3862 56069

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Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag:
08:00 bis 17:00 Uhr

Freitag:
08:00 bis 15:00 Uhr

auch freie Vereinbarung möglich